Warning: Constant TRUE already defined in /home/.sites/89/site7113670/web/wp-content/plugins/amazon-associates-link-builder/plugin_config.php on line 114 Biskuitroulade — FilFux.com

Biskuitroulade

Ich bin ja nicht so die Süße, also rein im kulinarischen Sinn natürlich. Wie es so schön heißt: „Was man gern macht, macht man gut!“ Und da mir das Hantieren mit zuckrigen Teigen eben weniger zusagt als das Backen von Brot oder – herrlich! – das Kochen pikanter Gerichte, ist es auch nicht verwunderlich, dass mir Kuchen und Gebäck mehrheitlich misslingen. Das heißt: Geschmacklich ist das Resultat meistens schwer in Ordnung. Aber optisch kann es dem Original (Danke, Mama! Danke, Omas!) nicht das Wasser reichen. Übung macht aber den Meister. – Und so habe ich mich mal wieder an einem süßen Klassiker versucht: Der Biskuitroulade mit Marillenmarmelade. Allerdings wollte ich statt eines klassischen Biskuit-Teiges eine Gourmet-Variante anfertigen, die mir im Ofen wie ein Salzburger Nockerl aufgegangen und etwas zu dunkel geworden ist. Gut, dass mit etwas Staubzucker so viel repariert werden kann!

Zutaten für 1 Biskuitroulade (Gourmet-Biskuit-Teig)

  • 4 Eier, getrennt in Dotter und Klar
  • 30 g Mehl (glatt, ich hatte gerade keines zur Hand und habe mich für „universal“ entschieden)
  • 35 g Speisestärke
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 65 g Zucker (Kristallzucker) – und noch etwas mehr zum Bestreuen des Geschirrtuches
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • ca. 3 EL Marillenmarmelade, fein passiert (ich habe es leider übertrieben und 6 EL genommen, was ein Spürchen zu süß war)
  • und falls etwas schiefgeht: etwas Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Heizt euren Backofen auf 220 °C Ober- und Unterlufthitze vor.
  2. Bedeckt ein Backblech mit einem Bogen Backpapier.
  3. Gebt die Eiklar in einen Mixbecher, fügt Salz, Zucker und Vanillezucker hinzu. Schlagt alles mithilfe eines Mixers zu Schnee. Das dauert ca. 3 Minuten.
  4. Gebt die Dotter in eine Rührschüssel, hebt den Schnee vorsichtig unter. Das geht mit einer Stiel-Teigkarte aus flexiblem Kunststoff sehr gut, weil ihr damit die Masse wunderbar vom Schüsselrand streichen könnt und so weniger „Abfall“ produziert.
  5. Siebt Mehl, Speisestärke und Backpulver gut in einer kleinen Schüssel durch und hebt die Mischung anschließend unter den Teig.
  6. Streicht den Teig auf das vorbereitete Backpapier, das auf dem Blech liegt. Je gleichmäßiger ihr es schafft, den Teig zu verteilen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr nachher so ein hübsches „Gebirge“ wie ich auf dem Blech habt.
  7. Backt den Biskuit-Teig bei 220 °C auf mittlerer Schiene maximal 10 Minuten lang. – Oder so lange, bis sich die Oberfläche LEICHT (nicht schwer, wie bei mir) zu bräunen beginnt.
  8. Während euer Teig im Ofen ist, legt ein sauberes Geschirrtuch auf den Küchentisch und bestreut es mit etwas Kristallzucker. Der Zucker soll verhindern, dass der Biskuit später am Stoff kleben bleibt. Bereitet euch am besten außerdem Topfhandschuhe vor, den gleich muss es schnell gehen!
  9. Stürzt den fertig gebackenen Biskuit auf das vorbereitete Geschirrtuch. – Das Backpapier liegt somit oben, die Teigoberseite liegt auf dem bezuckerten Tuch.
  10. Zieht das Backpapier rasch ab und bestreicht den Biskuit mit der Marillenmarmelade.
  11. Dann rollt ihr den Biskuit mithilfe des Geschirrtuches zu einer Roulade und lasst diese auskühlen.

Tipps & Tricks

  • Was bedeutet „unterheben“? – Der wesentliche Unterschied zwischen „rühren“ und „unterheben“ bei Teigen besteht darin, dass ihr beim Unterheben mithilfe einer Stiel-Teigkarte immer eine Portion Teig in der Rührschüssel hochhebt und diese ganz vorsichtig an einer anderen Stelle mit einer Handbewegung unter den Teig schiebt. Dadurch arbeitet ihr etwas Luft in den Teig ein. Gleichzeitig verhindert ihr durch eure langsamen Bewegungen, dass ihr die Luftbläschen aus dem Eischnee zerplatzen lasst. Beim Rühren hingegen kann man nichts falsch machen: Einfach ein Kochutensil nach Wahl nehmen, damit die Masse in der Rührschüssel in kreisförmigen Bewegungen bearbeiten, bis eine homogene Mischung entstanden ist. – Fertig!
  • Sollte die Teigoberseite etwas zu braun geworden sein, bestreut die fertige Roulade mit etwas Staubzucker. Dann sieht’s keiner. 😉
  • Damit der Biskuit gleich gar nicht erst zu dunkel werden kann, werde ich beim nächsten Versuch neben dem Ofen ausharren. Oder von vornherein mit niedrigeren Temperaturen arbeiten.
  • Der Teig hat eine angenehme Süße: Verwendet daher lieber etwas weniger als zu viel Marmelade zum Bestreichen.

Zu Biskuitroulade passt …

natürlich ein Heißgetränk nach Wahl! Eine Tasse Kaffee zum Beispiel oder heiße Schokolade. Wie ihr die nach italienischer Art herstellen könnt, seht ihr in diesem Video:

Wenn es euch wie mir geht und ihr jetzt eher Lust auf „was G’scheit’s“ habt, also ein herzhaftes Abendessen, dann könnten euch meine beiden Kochbücher gefallen: Das FIL FUX Familien-Kochbuch oder in Das Quarantäne Kochbuch. Oder ihr schaut euch noch ein bisschen auf meinem Blog um. Fish’n’Chips fand ich neulich ganz köstlich …

 

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