GETAGGTE BEITRÄGE / dessert

Milchreis aus dem Kochtopf: Das Grundrezept

Milchreis mit Zimt

Milchreis gehört für mich zu den Süßspeisen, die ich in meiner Kindheit nicht sonderlich gern mochte. Mittlerweile packt mich aber ab und an ein regelrechter Heißhunger auf dieses Dessert. Vielleicht kennt ihr ja dieses YouTube-Video von mir, indem ich gezeigt habe, wie man Milchreis im Ofen zubereitet. Das ist praktisch, wenn man gerade keine Lust zum Umrühren hat. Aber wenn ich so richtig in Koch-Laune bin, wird bei mir der Milchreis ganz klassisch im Topf zubereitet. Und wie ihr es vielleicht schon vermutet, ist das Resultat schon fast ein „Milchreis-Risotto“: Cremig, vanillig … und am liebsten gekühlt serviert! (mehr …)

Heiße Schokolade: Fein-herb & dickflüssig

Heiße Schokolade

Auch wenn der Winter schon so gut wie vorbei ist, bekomme ich bei so manch kalter Brise da draußen immer wieder mal Lust auf eine dampfende Tasse Heißer Schokolade. In einem meiner letzten YouTube-Videos habe ich gezeigt, wie man dieses wärmende Getränk nach Italienischer Art herstellt: Puddingartig, süß, extra dunkel. Manchen von euch war das aber ein bisschen zu süß. Und deshalb zeige ich euch in diesem Artikel, wie ihr euch eine fein-herbe und nicht ganz so dickflüssige Heiße Schokolade zubereiten könnt. (mehr …)

Biskuitroulade

Biskuitroulade mit Marillenmarmelade

Ich bin ja nicht so die Süße, also rein im kulinarischen Sinn natürlich. Wie es so schön heißt: „Was man gern macht, macht man gut!“ Und da mir das Hantieren mit zuckrigen Teigen eben weniger zusagt als das Backen von Brot oder – herrlich! – das Kochen pikanter Gerichte, ist es auch nicht verwunderlich, dass mir Kuchen und Gebäck mehrheitlich misslingen. Das heißt: Geschmacklich ist das Resultat meistens schwer in Ordnung. Aber optisch kann es dem Original (Danke, Mama! Danke, Omas!) nicht das Wasser reichen. Übung macht aber den Meister. – Und so habe ich mich mal wieder an einem süßen Klassiker versucht: Der Biskuitroulade mit Marillenmarmelade. Allerdings wollte ich statt eines klassischen Biskuit-Teiges eine Gourmet-Variante anfertigen, die mir im Ofen wie ein Salzburger Nockerl aufgegangen und etwas zu dunkel geworden ist. Gut, dass mit etwas Staubzucker so viel repariert werden kann! (mehr …)

Semmel-Strudel

Semmel-Strudel mit Eiermilch

Eigentlich hätte es ja ein Millirahmstrudel (Milchrahmstrudel) werden sollen: Außen knusprig, innen himmlisch flaumig und serviert auf einem Bett aus Eiermilch. Und dann sind mir Knödelbrot-Reste und Schwarzbrot-Brösel dazwischengekommen. Entstanden ist daraus ein herrlicher Semmel-Strudel: In Konsistenz und Geschmack erinnert er ein wenig an Scheiterhaufen, dafür sorgt die knusprige Hülle für einen überraschenden Wow-Effekt. Hier erfahrt ihr, wie ihr diese ungewöhnliche Beilage für den nächsten Kaffeeklatsch selbst zubereiten könnt. (mehr …)

Topfenstrudel-Time!

Topfenstrudel

Bevor wir mit dem Topfenstrudel-Rezept starten, hier eine kleine geschichtliche Hinführung: Sagt euch „Spanischer Teig“ etwas? Mir zumindest war das bis vor Kurzem gänzlich unbekannt. Und dann kam der Tag, an dem ich mehr über die Geschichte einer meiner Lieblings-Mehlspeisen erfahren wollte: Topfen-Strudel bzw. Strudel generell sind in Österreich erst seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Das Gebäck besteht, wie ihr bestimmt schon wisst, aus gefüllten, hauchdünnen Teigblättern, die bei uns zu einer Rolle geformt werden. Eben dem „Strudel“. Seinen Ursprung hat dieser dünne Teig vermutlich im Orient, wo man ihn heute noch zum Beispiel im Baklava genießt. Als die Mauren die beliebte Speise nach Spanien brachten, von wo sie sich weiter verbreitete und insbesondere in der Habsburger Monarchie auf viel Gegenliebe stieß, schließt sich der Kreis: Dieser „spanische Teig“ wurde weiterentwickelt, unterschiedlich gefüllt und bekam schließlich die schöne Form, unter der wir ihn heute kennen. Und nicht nur wir: Im Hebräischen wird das @-Zeichen umgangssprachlich auch „Strudel“ genannt. (mehr …)

Wird geladen
×