Die Theorie des total tollen Toastes

Guten Morgen, Sportsfreunde! – Hier eine kleine Aufgabe zum Start in den Tag:

Wenn ich meinen Toast beim Bäcker kaufe, kostet ein Wecken EUR 2,30. Wenn ich hingegen selbst backe, mache ich immer zwei Toast-Wecken. Einen behalte ich selbst und den anderen verkaufe ich um EUR 1,90. Meine Ausgaben für Zutaten belaufen sich auf EUR 2,40 zuzüglich des Stroms für meinen Backofen (EUR 0,02). Ich backe beide Brote gleichzeitig. Wie hoch ist mein Gewinn in EUR für den Toast, den ich verkaufe? Wie viel kostet mich das Brot, das ich für mich selbst gemacht habe?

Lösung:

Ich beantworte die letzte Frage zuerst: Wenn ich für mich selbst einen Toastwecken backe, benötige ich nur die Hälfte der Zutaten, also EUR 2,40 : 2 = EUR 1,20. Dazu kommen die Kosten für das Backen im Ofen, gesamt kostet mich das Brot, das ich für mich selbst gebacken habe, also EUR 1,20 + 0,02 = EUR 1,22.

Nun zur ersten Frage: Die Zutaten für das zu verkaufende Brot kosten mich EUR 1,20 (s. oben). Da ich die beiden Brote aber gleichzeitig backen kann, kann ich die Stromkosten hier nicht mehr ansetzen. Schließlich muss ich den Ofen einschalten, egal, wie viele Brote darin gebacken werden. Da ich das fertige Brot um EUR 1,90 verkaufe, habe ich EUR 1,90 – EUR 1,20 = EUR 0,70 Gewinn gemacht. Prima!

Diese Aufgabe heißt deshalb „Theorie …“, weil ich theoretisch eine geringfügig längere Backzeit habe, wenn ich zwei statt eines Brotes in den Ofen schiebe. Aber das vernachlässigen wir hier.

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