Ein paar praktische Tipps für eure eigene Buchhaltung

Wie sich einige von euch nach dem Lesen von „Fil Fux‘ Finanzmanagement“ gefragt haben, wäre es schon hilfreich, zu wissen, wie man eine eigene Buchhaltung startet. Also eine Anleitung, so richtig „back-to-the-roots-and-bottom-up“. Ok, hier ist sie: 

Schritt 1: Das richtige Material besorgen

Buchhaltung hat immer etwas mit Ordnen zu tun. Also brauchen wir den klassischen Büro-Kram:

  • Einen Ordner, in den ihr allerlei Rau, also Zettel, Belege, Klarsichthüllen und dergleichen mehr ablegen könnt. Wenn ihr schon euren eigenen Haushalt führt und nicht mehr bei den Eltern wohnt, werdet ihr pro Jahr mindestens einen „dicken“, also mindestens 6 Zentimeter breiten, Ordner brauchen.
  • Einen Locher, unweigerlich, wenn ich Rechnungen im Ordner ablegen wollt.
  • Einen Hefter, wenn ihr in einem Laden mit der Bankomatkarte bezahlt habt und ihr zwei flatterhafte Zettelchen dafür bekommen habt. – Zum anhefter der Transaktionsbestätigung an die eigentliche Rechnung (auf welcher in neun von zehn Fällen steht, dass man eure Zahlung dankend bar entgegengenommen habe).
  • Und für die Locher-Verweigerer unter uns: Klarsichthüllen, die ihr als Aufbewahrungstaschen für Belege, die ihr nicht lochen wolltet, verwenden könnt.
  • Papier, auf dem ihr gerne schreibt. Für die Nerds: Papier für euren Drucker.
  • Stifte oder Druckerpatronen.
  • Die ganz Ordentlichen dürfen auch noch 14 Trennblätter (eines für jeden Monat des Jahres, eines für das vorangestellte Jahresbudget und eines für die im Anhang befindlichen Notizblätter) besorgen.

Wenn ihr das beisammen habt, geht’s auch schon weiter mit

Schritt 2: Den Ordner in Form bringen

Was bedeutet das? – Naja, ganz einfach: Beschriftet eure Trennblätter mit

  • Jahresbudget
  • Jänner (oder, falls ihr Fans der deutschen Sprache seid: „Januar“)
  • Februar (ihr könnt auch „Feber“ schreiben)
  • März (das führen wir nicht weiter aus)
  • Dezember
  • Notizen

Wer den Tipp mit den Klarsichthüllen annehmen möchte, befüllt gleich jeden Monat mit einer Hülle. (Richtig erkannt: Es kommen dann nämlich alle Belege eines Monats in eine Hülle.)

Schritt 3: Freuen, denn …

jetzt könnt ihr gleich mit eurer Buchhaltung starten.

Wenn ihr noch nicht so genau wisst, wie das geht, werdet ihr in den nächsten Monaten Genaueres erfahren. Wer nicht so lange warten möchte, kann schon mal einen Blick in „Fil Fux‘ Finanzmanagement: Wie du dein Geld immer im Griff behältst“ (externer Link) werfen. Natürlich könnt ihr euch die Zwischenzeit auch schon einmal mit ein paar Rechenbeispielen vertreiben.

 

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KOMMENTAR(E) (2)

  • JJ
    Okt 17, 2019., 22:27 • Antworten

    Danke für den Beitrag zum Thema Buchhaltung. Ich bin schon länger auf der Suche nach weiteren Informationen hierzu.

    • Christine
      Okt 18, 2019., 18:46 • Antworten

      Liebe(r) JJ! Es freut mich sehr, dass dir mein Beitrag gefällt! :-) Gibt es etwas, das dich zum Thema "Buchhaltung" besonders interessiert? Bitte schreibe mir, dann kann ich deine Anregungen gerne hier in einem eigenen Blog-Posting beantworten! Liebe Grüße, Christine

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